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Ein wichtiger Bestandteil eines zeitgemäßen Hauses ist ein durchdachtes Energiekonzept. Im Neubaugebiet „Im Siegbogen“ sind viele Formen nachhaltigen Bauens möglich.

Laut Gutachten kann Geothermie (Machbarkeitsstudie Geothermie, PDF-Datei, 1,4 MB) genutzt werden, zudem sind laut Gestaltungsrichtlinien viele Dächer in südlicher oder südwestlicher Richtung auszurichten und somit ideal für die Gewinnung von Solarenergie nutzbar.

Wichtig für Sie: Die Mindestanforderungen an sinnvolle Bautechnik, um den Energieverbrauch so minimal wie möglich zu halten, sind in der aktuellen Energieeinsparverordnung definiert. Die dort gesetzten Standards müssen in einem Neubau erreicht werden.

Selbstverständlich kann man noch viel mehr tun, um die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu schonen. Je nach Lebensstil, Architektur und Technikwunsch lassen sich vielfältige neue Heizmethoden in die Planung integrieren. Da aber die Bedürfnisse und die Voraussetzungen bei jedem Projekt anders sind, empfiehlt es sich, Expertenrat einzuholen. Erst das abgestimmte Zusammenspiel der Einzelmaßnahmen ergibt ein sinnvolles Gesamtkonzept. Fragen Sie Ihren Architekten, er wird Sie beraten. Wir helfen Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten auch gerne weiter.

Häuser sparen Energie

 

Grundsätzlich können verschiedene Varianten von Energiesparhäusern unterschieden werden:

  • Das „Passivhaus“ bringt die stärkste Energieeinsparung. Dabei gibt es standardisierte Bauteilvorgaben, die eingehalten werden müssen, um eine Zertifizierung für ein Passivhaus zu erhalten.
  • Das „KfW-Energiesparhaus 40“ verbraucht kaum mehr Energie, wird aber einfacher definiert und berechnet als das Passivhaus. Die Definition lehnt sich an Förderdarlehen der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) an.
  • Das „KfW-Energiesparhaus 60“ wird ähnlich wie das „Energiesparhaus 40“ klassifiziert, weist aber einen um die Hälfte höheren Energieverbrauch auf.

Um die Standards der drei Varianten zu erreichen, müssen verschiedene Maßnahmen getroffen werden, die je nach Konzept unterschiedlich kombiniert und eingesetzt werden können:

  • Einsatz erneuerbarer Energien,
  • optimierte Gebäudegeometrie,
  • Wärmedämmung,
  • Lüftungssystem,
  • Heizsystem (oft in Verbindung mit Lüftung),
  • Nutzung von Sonnenenergie.

Passive und aktive Sonnenenergie

Die Karte zeigt die für Solarenergienutzung besonders geeigneten Gebäude.

Die Stellung der Gebäude ist für die passive und aktive Sonnenenergie von entscheidender Bedeutung. Die Ausrichtung der Hauptfassade in SO- bis SW-Ausrichtung (maximale 45 Grad Abweichung zur Südausrichtung) ermöglicht Energieeinsparungen durch Sonnenenergienutzung. Im Neubaugebiet „Im Siegbogen“ sind eine große Anzahl der Gebäude relativ optimal ausgerichtet. Die Karte (für Vergrößerung anklicken) zeigt die für Solarenergienutzung besonders geeigneten Gebäude. Die Verschattungsstudie zeigt außerdem die Auswirkungen des Sonnenstandes über den Verlauf des Tages und des Jahres.

Blockheizkraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung

Während sich für die Verwendung erneuerbarer Brennstoffe jeder Bauherr für sein Haus separat entscheiden und realisieren kann, ist der Bau und Betrieb kleinerer Blockheizkraftwerke (BHKW) an den Anschluss kleinerer Hausgruppen gebunden. Solche BHKW könnten beispielsweise bei den zentral gelegenen Hausgruppen im Teilgebiet „Innovatives Wohnen“ als private Gemeinschaftsanlagen realisiert werden.

 

Hier können Sie das Info-Blatt aus unserer Image-Broschüre zu diesem Thema herunterladen (PDF-Datei, 1,0 MB).

 

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